|
Muatterharz, tiua Edelstain, huart iam Driun och Doulden, dreist et uallest garn allein, wot de Känd verschaulden. Fruast dich wuann sa recht geduoahn, host sa trua erzujen, kaust tiua'n änden noch verzuahn, mär sa dech bedrujen.
Muatteraug, tiua sießer Starn, iwer denen Känden, weist wa sich iahr Wiej verwarr'n, iahn den Rechten änden. Host vun Klienem sa bewocht, wuann de Wolken drohden, wuann det Gluaick iahn wieder lacht, foinkelst tiua vour Froaden.
Muatterhaund,tiua Gauld och Giuat, hialfst un uallen Uoinden, wuann de Känden sänkt der Miuat, biast tiua iahn za Hoinden. Greifst fuar sa mär ian det Feuier, hialfst iahn uallest braiden, lihrst de Nuit, det Iuagahuair, durch da Fleiß erdoulden.
Mottermual, tea ewij Qwall, geauder, frommer Lihren, wierst de Känd mer aus der Hall garn ze Gott bekihren. Bietst four sa ian gruißer Nuit, bietst four iahrer Sainden, Se’ sa gluacklich, wird der Duid dech noch lechelnd fainden.
Biet ihr Känd: det Motterharz soll iuas long noch liewen, Muatteraug verhoaid de Schmerz, moch de Wiej iuas iewen. Muatterhaund tiua hälf as troa, schiatz iuas vour Verdiarwen, Mottermual as Bibel sei! Motter saul niet sterwen!
Text und Melodie:
Georg Meyndt (*1852 +1903)
Externer Link / Verweis: Georg Meyndt
Gesungen von:
Maria und Johann Häner Nr.28
Das Lied wurde 1963 aufgenommen
Bericht zum Muttertag
zum Seitenanfang
|